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006: Wir Klerus-Männer 005: Der prophetischste Prophet 004: Unser Emir Hitler 003: Geburtstagsverzückung 2071 002: Zur Erinnerung an alle vom Islam ermordeten Menschen 001: Werde Muslimin
20090301 Kategorie: LYRIK
006: WIR KLERUS – MÄNNER
1
Mit Bewunderung und ein bisschen Neid
erkennen wir, wie anerkannt ihr seid,
ihr ehrenvollen Männer unserer Partnerreligion!
2
Geachtet und gefürchtet sind eure Imame,
niemals angezweifelt ist eure Rechtssprecherei.
So hoch angesehen möchten wir auch wieder sein.
3
Vielleicht sollten wir uns irgendwie zusammentun,
zunächst einmal nur mit Spiritualität und Dialog.
Da reden wir herum, über was und wie wir wollen.
4
Es kommt dabei ohnehin niemand so richtig mit,
nicht einmal wir selbst verstehen, was wir sagen.
So können wir auch nie in Streit geraten.
5
Stärkung der allgemeinen religiösen Wahrheit,
Bekämpfung des Unglaubens und des Frevels.
Das sollen Themen unserer interreligiösen Arbeit sein.
6
Ihr habt es besser als wir katholischen Kleriker,
denn euer Allah ist ein adulter, autokratischer Gott,
vor dem alle Gläubigen fortwährend erzittern.
7
Ein Restzittern gelangt stets bis hinunter zu euch,
das muss euch wohl eine immense Lust bereiten.
Doch wir, wir haben nur den ewig pubertierenden Jesus.
8
Sehr lästig wird uns der seit längerer Zeit.
Was der in seiner Bergpredigt dahergeredet hat,
damit machen wir uns schon mehr als lächerlich.
9
Bei euch hat er doch ohnehin Prophetenstatus.
Mit seinen gewagten und unausgegorenen Ideen
ist dieser Rang für ihn sicher mehr als gut genug.
10
Bei unserem künftigen Vereinigungskonzil in Mekka
werden wir Klerus - Männer unserer beider Religionen
feierlich, ehrfürchtig und inbrünstig uns niederknien.
11
Auf den Teppichen beugen wir uns dann tief hinunter,
so tief, bis zwangsläufig, langsam, sanft und zart
unser aller Männersäcke werden nach oben gezogen.
12
Somit wird unsere Männervereinigung vollzogen sein.
Da auch an unserem allerhöchsten Gotteswesen
fest dranhängt so ein hochverehrtes kleines Ding,
13
beweist sich auch zwangsläufig unsere Höherstellung
über die sündvolle weibliche Hälfte der Menschenwesen,
die es verweigerte, dieses göttliche Stück zu besitzen.
*
2009/03/09 um 00:47 |
Bravo, das musste einmal gesagt sein.
Geistreich und religionskundig,
dem Finder dieser islamkritischen Poesie
macht kein machtgeiler Theokrat etwas vor.
Geil deutet bereits auf sexuelle Herrschaft,
und auch darum geht es seit Jahrtausenden,
wenn auch sehr unterschiedlich: Um die
Macht der Männer über die Frauen. Der
unsichtbare Geist-Gott hat den Vorteil,
nicht (oder vielmehr: Nicht mehr)
durchschaut zu werden. Holzgeschnitzte
Macho-Götter sind sozusagen ehrlicher,
zumal das göttliche Weib nicht selten
daneben steht.
Die Lüge mit dem Sündenfall, man muss
sie ‘rückwärts lesen’, man muss die
Beschuldigung gegen Eva in Frage stellen,
die fortan dem Adam die Führung
zuerkennt und den Leib und die
(angeblich unmännliche?!) Sinnenlust
der Eva mit ‘allem Übel der Welt’
zu einem kaum durchdenkbaren Amalgam
verrührt. Im Vergleich zur Scharia
(Hadithe) ist der jüdische Mythos
allerdings noch rührend simpel.
Islam! Der ausgelöschte Frauenleib unter
Tschador und niqab (Gesichtsschleier)
lässt die Gottheit, sie mag so
unsichtbar sein wie sie will,
in jener anthropomorphen Weise zu
der wir (gesunderweise, götterseidank)
gezwungen sind, nur als maskulin zu.
Und völlig zu recht ließe sich,
frei nach Arouet8,
Allahs ‘bestes Stück’ als das
männliche Geschlechtssteil
benennen. Das sexualmagisch
herausgeputzt werden muss,
mit Narben, Tätowierungen
und Angstbesetzten Riten,
wie Bruno Bettelheim und
Sigmund Freud analysierten:
Männliche Genitalmutilation,
das absolute Tabuthema, die
neue Geburt (den Geburtsvorgang
aus dem Weib überhöhend,
‘überflüssig machend’).
Ein Ex-Muslim ist erst dann
Ex-Muslim, wenn er auf die
Routine-Beschneidung an seinen
männlichen Kindern und Enkeln
verzichtet. Auch den säkularen
Muslimen ist dieses abzuverlangen.
http://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/04/010/
Mein großes Lob für die
Entdeckung, dass – und: Warum –
die Kleriker dem sexualpolitischen Kult
namens Islam zu huldigen begonnen haben.
Ein wichtiges Gedicht, mögen es viele
Menschen lesen, gerade auch in den
beiden Großen Kirchen. Die Weise der
Islamanbiederung, Islambeschönigung
überschreitet längst jeden Anstand.
Kleriker entschuldigen sich in Kirchen
beispielsweise für die Kämpfe um
Istanbul 1453 unter denen die
irgendwie bedauernswerten, edlen
Türken zu litten gehabt hätten und mit
denen die Christenheit schwere Schuld
auf sich geladen hätte – der Mann
war nicht willens oder nicht in der Lage,
zu sagen, dass die Armee des Sultans
Mehmet doch schlicht kleptomanisch
handelte.
Naja, Islam ist Kleptokratie,
die Kirche will im Jahrhundert
der Islamisierung Europas,
sprich im 21. jahrhundert,
ein paar Münzen Diebesbeute
einkassieren.
Klerikales christliches, dabei
wirklichkeitsblindes ‘Wunschdenken’
kritisieren etwa
Hans-Peter RADDATZ
(„ALLAHS FRAUEN: Djihad zwischen
Scharia und Demokratie“) sowie
Islamkennerin
Ayaan Hirsi Ali
http://www.diversity-boell.de/web/integration/47_372.asp
Man sollte das Gedicht
WIR KLERUS-MÄNNER,
so, wie die Legende über
Martin Luther erzählt,
nachts an der Kirchentür
festnageln – wenn man
den Kirchen überhaupt noch
etwas Wahrhaftigkeit wünscht
beziehungsweise etwas
Lernfähigkeit zutraut.
An letzterem habe ich manchmal
Zweifel, die Pfarrer und Pastoren
sind inzwischen oft noch etwas
islamverliebter als es die
Imame selbst sind!
Den in ihre Religionen
eingesperrten Menschen
sollte man Echtheit und
Erkenntnis wünschen.
Wahrhaftigkeit und Lernfähigkeit,
Aufrichtigkeit und Bildung wird
mit Kritik am Scharia-Islam und
Fiqh-Islam, an Fatwas und Hadithen
sowie am angeblich vorbildlichen
Leben des brutalen Feldherrn
Mohammed einhergehen. Dazu
brauchen wir, neben anderem,
auch solche Gedichte.
Jacques Auvergne
2009/10/07 um 03:42 |
WIR KLERUS – MÄNNER
Ein Mensch von höchstem Geistesstreben,
ein Gottesknecht, dem Papst ergeben,
lebt keusch, so ist es eben Brauch,
doch Triebe hat ein Priester auch.
Dass es im Haushalt an nichts fehle
sorgt rastlos eine treue Seele,
die ihn verehrt auf ihre Weise
und Sorge trägt für Trank und Speise.
Den Umstand kann er nicht beklagen,
sie ist sehr fromm und füllt den Magen,
macht täglich ihm ein Leibgericht,
aus dem versteckt die Liebe spricht.
Auch war das Essen nie versalzen.
Vor Lust lässt er die Zunge schnalzen,
denkt er nur an die Köstlichkeiten,
die sie beliebt, ihm zu bereiten.
Der Messwein auf dem Speisetisch
belebt den Geist und macht ihn frisch.
Nach dem gestillten Hungertriebe,
vermeldet sich bei ihm die Liebe.
Durch Wein und Pfeife froh gestimmt,
er ungeniert sich dann benimmt
und kann es schwerlich unterlassen,
sie an den Hüften zu umfassen.
Die Hände gierig vorwärts hasten,
bis zitternd sie das Ziel ertasten.
Erstarrt vor solchen Urgewalten,
muss seine Köchin stille halten.
Liebe ist für Christen Pflicht,
demutsvoll rührt sie sich nicht.
Doch nur der liebe Gott kann sehn,
was da in dunkler Nacht geschehn.
Da sie zuvor kein Mann verdorben,
wäre als Jungfrau sie gestorben.
Weil er die Beichte abgenommen,
ist nichts davon ans Licht gekommen.
Der Pfaff vergibt ihr rasch die Sünde,
denn er weiß um die Hintergründe!
Mit Gottes Beistand und Belieben
ist auch ein Nachwuchs ausgeblieben.
Himmelwärts den Blick gewandt
hat er vor Gott die Schuld bekannt
und freut sich, frei von Sündenqual,
schon wieder auf das nächste Mal.
Schön ist fürwahr der Zölibat,
wenn man im Haus die Köchin hat.
Helmut Zott
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2009/10/19 um 11:37 |
WIR KLERUS-MÄNNER
Ein Mensch besucht als Seelentröster
im Lande alle Nonnenklöster.
Von diesem Mönch mit Heiligenschein
will jede Frau getröstet sein.
Auch er genießt, um nicht zu lügen,
die Ohrenbeichte mit Vergnügen.
Von Heiligkeit war sie durchdrungen,
die Nonne, die so schön gesungen
von Liebe und von Gottes Gnade
- für Weltlichkeit war sie zu schade.
Weil auch der Mönch bei ihr verweilte,
mit ihr allein die Zelle teilte,
haben – zum Schrecken aller Nonnen -
Zellteilungen in ihr begonnen.
Gott teilt die Zellen, groß und klein,
sein Name soll gepriesen sein!
An Ohren von profanen Laien
drang auch kein Ton von Kinderschreien.
Die Mauern, die das Kloster schützen,
können auch anderweitig nützen.
Gar wunderlich sind Gottes Wege,
besonders bei der Seelenpflege.
Helmut Zott
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2009/10/20 um 07:25 |
WIR KLERUS-MÄNNER
Ein Mensch erbittet für die Armen,
Gott möge sich der Not erbarmen.
Der Herr Kaplan, von Gott bestellt,
hat sich den Armen zugesellt,
und also sprach er, gut genährt:
„Es ist der Geist, den Ihr entbehrt.
Beginnet nun ein neues Leben,
bestrebt, das Herz zu Gott zu heben
und seid zur Liebe stets bereit –
das ist ein Akt der Heiligkeit!“
Die Schäflein folgen ihm aufs Wort
und pflanzen sich in Massen fort.
Ein Bischof segnet diese Herde,
die sich trotz Hungersnot vermehrte,
und tröstet, wenn ein Lämmlein stirbt,
dass es das Himmelreich erwirbt.
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,
es muss schon Geist als Aufstrich sein.
Helmut Zott
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